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Eine Million elektrische Kilometer: nox treibt die Dekarbonisierung der Expresslogistik voran

Die nox Germany GmbH hat erstmals die Marke von einer Million elektrisch gefahrenen Kilometern in ihrem NachtExpress-Netzwerk überschritten. Der Meilenstein zeigt, dass Elektromobilität zunehmend auch im zeitkritischen Schwerlastverkehr erfolgreich eingesetzt werden kann und einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung logistischer Prozesse leistet.

Doch was bedeutet eine Million elektrische Kilometer eigentlich?

  • Fast 25 Erdumrundungen am Äquator
  • Mehr als 13 Fahrten zum Mond und zurück
  • Rund 300.000 Liter Diesel, die ein vergleichbarer Diesel-LKW auf dieser Strecke verbraucht hätte
  • Etwa 32.000 bis 80.000 Bäume müssten ein Jahr lang wachsen, um die dabei entstehenden CO₂-Emissionen zu binden (ca. 795 Tonnen CO₂, die im direkten Dieselbetrieb entstanden wären)

Der Startschuss fiel am 27. März 2025. Gemeinsam mit dem Transportpartner Kuhlmann und dem Projektpartner JUNA wurde die erste elektrische Zugmaschine im täglichen Werksverkehr für Scania zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden eingesetzt. Aus einem Pilotprojekt entwickelte sich innerhalb weniger Monate ein skalierbares Konzept für den elektrischen Schwerlastverkehr im Nachtlogistiknetzwerk von nox.

Heute sind bereits 14 elektrische Zugmaschinen bei vier Transportpartnern täglich für nox unterwegs. Sie verbinden Depots, Kundenstandorte und Umschlagzentren in Deutschland sowie den Benelux-Ländern und leisten einen aktiven Beitrag zur Reduzierung von Emissionen im Netzwerk.

„Die eine Million Kilometer sind für uns weit mehr als eine Zahl. Sie zeigen, dass Elektromobilität im schweren Verteiler- und Linienverkehr bereits heute wirtschaftlich und zuverlässig funktionieren kann. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass wir diesen Meilenstein bislang ohne eigene Ladeinfrastruktur erreicht haben“, erklärt Daniel Reinshagen, Senior Director Partner Management & Procurement bei nox.

Jede Nacht transportiert nox europaweit mehr als 100.000 zeitkritische Sendungen und legt dabei rund 400.000 Kilometer zurück. Die Zustellung erfolgt vor Arbeitsbeginn und unterstützt zahlreiche Branchen wie Automotive, Agrar, Bau, Medizintechnik oder erneuerbare Energien bei der zuverlässigen Versorgung mit zeitkritischen Ersatzteilen und Komponenten.

Der Ausbau der elektrischen Flotte wird konsequent fortgesetzt. Bis Ende 2026 soll die Zahl der eingesetzten E-Zugmaschinen auf mehr als 25 Fahrzeuge steigen. Dadurch erwartet nox gegenüber 2025 eine CO₂-Reduktion von rund zehn Prozent im Netzwerk. 

Parallel investiert das Unternehmen gemeinsam mit seinen Transportpartnern in den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Erste Partner errichten bereits eigene Schnellladepunkte an ihren Standorten. Darüber hinaus plant nox strategische Ladehubs, die das Laden während Be- und Entladevorgängen ermöglichen und die weitere Elektrifizierung von Linienverkehren unterstützen sollen.

„Die Transformation des Straßengüterverkehrs findet nicht irgendwann in der Zukunft statt. Sie findet bereits heute auf Europas Straßen statt. Die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigen, dass die Technologie einsatzfähig ist und die Skalierung begonnen hat“, so Reinshagen.

Die Aktivitäten sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Groupe STERNE, zu der nox seit 2022 gehört. Die Klimaziele der Unternehmensgruppe wurden von der Science Based Targets initiative (SBTi) wissenschaftlich validiert und orientieren sich am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens.

Mehr Details finden Sie in unserer Pressemitteilung.